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<pre>Lediglich aus einem historischen Blickwinkel lassen sich die Aussichten der Gäste bedauerlich bescheiden an: Bei den jüngsten sechs Abstechern nach Gladbach hatte es demoralisierende fünf Pleiten mit einer jeweiligen Differenz von mindestens drei Toren gesetzt.  <p> Von den jüngsten fünf Liga-Spielen wurde nur eines verloren (1:5 beim FC Bayern). Neben zwei Remis gab es auch noch zwei Siege — einen davon am vergangenen Spieltag zu Hause gegen den VfL Wolfsburg.  <p>  Und ein Blick auf die aktuelle Formkurven der beiden Europapokal-Teilnehmer zeigt, dass dies gar nicht so unwahrscheinlich ist. <p> Kein Wunder: Immerhin hatten die Blau-Weißen noch nach der 27. Runde mit einem komfortablen Vorsprung von vier Zählern auf dem dritten Tabellenplatz gethront und damit den direkten Sprung in die Gruppenphase der Königsklasse vor Augen gehabt. <p>  Die 96er haben in den vergangenen Wochen vor allem aufgrund ihrer beeindruckenden taktischen Flexibilität nicht den Eindruck gemacht, lediglich als Eintagsfliege unterwegs zu sein. Breitenreiter konnte sein Personal zuletzt selbst während des laufenden Betriebs wie auf dem berühmten Reißbrett verschieben.  </pre>


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<pre>Während die TSG nämlich tatsächlich das Comeback geschafft hat und sich nun erstmals seit 14 Spieltagen wieder auf einem Europa League-Rang befindet, scheint RB Leipzig langsam aber doch den Anschluss zu den Champions League-Plätzen zu verlieren.  <p> Video: Mainz-Manager Rouven Schröder über die Hintergründe des Wechsels von Yunus Malli nach Wolfsburg. (Quelle: YouTube/FSV Mainz 05)  <p>  Den zuhauf verschenkten Zählern trauert man am Rhein vor allem deshalb hinterher, weil derzeit auch die vermeintlich weit entrückten Klubs aus München und Dortmund mit unerwarteten Problem zu kämpfen haben: Eine Einladung, mit der Bayer nun aber überhaupt nichts anzufangen weiß. <p> Doch diese Serie droht nun zu reißen, denn vier Erstliga-Partien ohne Gegentreffer hatte es für die Mainzer zuletzt im April 2012 gegeben — zumal die Werkself in der Offensive wesentlich gefährlicher ist als fürth, Hoffenheim oder Freiburg. <p>  Ebenso wie Gladbach bekamen zwar auch die Lilien am vergangenen Spieltag die höchste Niederlage der gesamten Spielzeit verpasst; im Gegensatz zu den nunmehrigen Gastgebern haben sich die Hessen von dem 0:4 gegen die Hertha im Pokal aber bestens erholt gezeigt.  </pre> 


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<pre> Folglich könnte es Bayer gegen Schalke sogar ein bisschen leichter fallen, die eigenen spielerischen Qualitäten anklingen zu lassen: Wenngleich sich hier freilich die Frage stellt, ob die Mannschaft derzeit überhaupt im Besitz einer schlüssigen Spielphilosophie ist.  <p> Zum einen, weil Darmstadt auswärts bekanntlich 15 seiner 16 Spiele verloren hat.  <p>  Dass Gastspiele beim Sport-Club alles andere als ein Zuckerschlecken darstellen, müssten die Bayern aber ohnehin längst wissen. Allen voran jene von ihnen, die bereits beim bis dato letzten Besuch im Mai 2015 mit dabei waren. <p>  Einen großen Anteil am starken ersten Saisondrittel der Freiburger haben vor allem Angreifer Maximilian Philipp und Mittelfeldakteur Vincenzo Grifo. Philipp ist mit seinen bislang fünf Treffern der erfolgreichste Torjäger des Teams, Grifo ist mit seinen bislang fünf Vorlagen der beste Vorbereiter der Freiburger. <p>  Gerade, dass die Dortmunder Defensive bei schnellen Gegenzügen oft nicht sattelfest wirkt, muss am Samstag für die gastgebenden Borussen sprechen: Nachdem Gladbach keines seiner letzten fünf Heimspiele gegen den BVB verlor, wird wohl auch dieses Mal ein Erfolgserlebnis anvisiert.  </pre>


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<pre> Mit der Niederlage gegen den BVB hat der seit dem 6. Spieltag für Gladbach verantwortliche AndrÃ© Schubert nun erstmals auch daheim eine Liga-Schlappe kassiert — zuvor kam der 44-Jährige jedoch schon in der Königsklasse (Man City) und dem DFB-Pokal (Bremen) im Borussia-Park zu kurz.  <p> In der neuen Saison 2017/18 wird die den Spieltag abschließende Sonntagspartie erst um 18:00 Uhr — anstelle der bislang üblichen 17:30 Uhr — angepfiffen.   <p> Dabei wird auch das anstehende Gastspiel darüber mitentscheiden, ob die Entwicklung in aller Ruhe vorangetrieben werden kann: Wird im Borussia-Park bereits die dritte Pleite der Saison kassiert, droht es um die Gelassenheit zunächst einmal geschehen zu sein. <p>  Der nochmals angewachsene Rückstand dürfte inzwischen auch dem bemühtesten Zweckoptimismus jegliche Grundlage entziehen; in der aktuellen Verfassung ist an den verbleibenden elf Spieltagen zweifelsohne nicht mehr an die erforderliche Aufholjagd zu denken.  <p> Mit bereits 24 zu Buche schlagenden Punkten wird von den Sachsen zumindest in der Heim-Tabelle die Verteidigung der vorjährigen Vizemeisterschaft anvisiert; hinter den auch hier weit enteilten Bayern haben sich die Bullen einen Namen als äußerst unnachgiebiger Gastgeber gemacht.  </pre>


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<pre> „Es war ein extrem wichtiger Sieg. Auch für den Teamgeist, für die Moral, für den Trainer und den ganzen Verein war es wichtig.“  <p> Gegen den Vorjahresvierten schwang sich die Mannschaft von Markus Gisdol zu ihrer wohl bislang besten Saisonleistung auf; das normalerweise nur auf Sparflamme bekochte Publikum wurde über weite Strecken sogar mit richtig ansehnlichem Fußball überrascht.  <p>  Obwohl ein Sieg nicht unverdient gewesen wäre, trennten sich die beiden Teams mit 2:2. <p>  Obendrein konnten sicherlich auch die meist dankbaren Gegner die Punktejagd in entscheidender Weise befeuern; gegen Nachzügler wie die Geißböcke, den VfB und Werder stellten sich im Zweifelsfalle auch einmal Leistungen jenseits der 100 Prozent als gerade noch ausreichend heraus.  <p> Ansonsten hielt sich der „Effzeh“ in der Transferzeit bisher zurück. Verteidiger Neven Subotic kehrte zu Borussia Dortmund zurück, dafür wurden für die Abwehr Jannes Horn vom VfL Wolfsburg, Joao Queiros von Sporting Braga und auch der spanische U21-Nationalspieler Jorge MerÃ© von Sporting Gijon verpflichtet.  </pre>


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